Aktuelles

Gruppenausstellung mit Thomas Volkmann im KUNST-WERK

Das KUNST-WERK befindet sich in der ehemaligen Leuchtenfabrik Gebr. Kaiser & Co. in der u.a. die bekannte Kaiser-Idell-Leuchte des Bauhaus-Designers Christian Dell produziert wurde.
Aus der Leuchtenfabrik wurde später eine „Denkfabrik“. Ein Netzwerk kreativer Köpfe, Künstler, Designer, Fotografen, Musiker und Filmemacher kooperieren hier unter einem Dach.
In dem zweistöckigen Fotostudio von Christoph Meinschäfer zeigen zahlreiche Künstler multimediale Arbeiten, Malerei und Installationen zum Thema Licht.

KUNST-WERK
Christoph Meinschäfer Fotografie
Möhnestraße 59
59755 Arnsberg
 
Eröffnung: 15.12.2018, 19.00 Uhr
Ausstellung: 15.12.2018 - 27.01.2019

Ein Kleid für Maria - Volkmann-Werk in der Domschatzkammer Aachen

Anlässlich der Feierlichkeiten „40 Jahre UNESCO Welterbe Aachener Dom“ lobte das Domkapitel Aachen den Kunstwettbewerb „Ein Kleid für Maria“ aus.

Das Gnadenbild des Aachener Doms, eine Marienfigur mit dem Jesuskind auf dem Arm, befindet sich direkt neben dem Hauptaltar.
Die nominierten Künstler zeigen in der Ausstellung Konzepte einer Neuinterpretation des Marienkleides.

 
Domschatzkammer Aachen
Papst-Johannes-Paul-II.-Straße
52062 Aachen
 
Eröffnung: 01.02.2019
 
Öffnungszeiten:
Mo: 10.00 - 14.00 Uhr
Di bis So: 10.00 - 17.00 Uhr

 

Garten der Lüste – die Kunstaktion

Inspiriert von dem dreiteiligen Gemälde „Garten der Lüste“ des niederländischen Renaissance-Malers Hieronymus Boschs wurde von Thomas Volkmann und Leonie Herrmann eine fünfstündige, raumgreifende Performance realisiert, die Malerei, Body-Printing und Collage miteinander vereint.

AB 8ZEHN

18 Duschkabinen - 18 Installationen - 5 Künstler:
Thomas Volkmann, Gerhard Kania, Udo Unkel, Heike Demleitner und
Hartmut Funke.

Impressionen der Ausstellung AB 8ZEHN:

Im Zentrum der Ausstellung steht ein seit Jahren ungenutzter Waschraum. Für
dessen 18 Duschkabinen wurden 18 Kunstwerke geschaffen, die unter anderem
die Themen Sünde, Reinigung und Ritual thematisieren. In einer gesonderten
Abteilung werden zusätzlich Objekte und Malerei präsentiert.

Die Farbe und die Form halten die ganze Scheiße zusammen

In den aktuellen Arbeiten Thomas Volkmanns zeichnet sich ein radikaler Wandel ab.
Neue Ideen zu generieren, sich zu verändern, zu entwickeln - das scheint für einen
Künstler unabdingbar zu sein. Th. Volkmann ist an diesem Punkt.

Die Werke der letzten Jahre waren auf der Höhe der Zeit. Formal immer knackige,
kurze Statements. Immer politisch unkorrekt mit hochpoetischen, dem Kabarett
nicht unbekannten Titeln. In diesen Titeln erkennt man immer wieder Anleihen aus
der gesamten Kunstgeschichte des Abendlandes.

Seine Figuren positioniert er mitten im Bildraum in oft übertriebenen, atavistisch
anmutenden Gebärden und Gestiken. Sie haben Stellvertreter-Funktion - wirken
bizarr und wild, jedoch für den Betrachter nicht frei von Ironie. Volkmanns Arbeiten
sind zu konkret um sie einfach abzuschütteln. Die Figuren werden gesäumt von
aggressiven Farben ohne wirklichen Ruhepunkt. Der Maler Per Kirkeby sagte über
seine Arbeiten: "Die Farbe und die Form halten die ganze Scheiße zusammen."
Ein sehr zutreffender Aphorismus, ebenfalls nicht frei von subversiver Ironie.

Die Form als Ausdrucksmittel scheint der eine Zweig der Entwicklung zu sein,
die Volkmann durchlebt, der andere ist die Konsequenz im Werk. Die Bildsprache
wird genauer, keine Abschweifungen mehr. Das ist eine Radikalität, die in der
zeitgenössischen Kunst nur noch selten anzutreffen ist.

Auszug aus V. Hauers Werk "Thomas Volkmann - der Maler"