Aktuelles

„geöffnet” - Kunstausstellungen in der Plettenberger Fußgängerzone

Line Boogaerts, Mirjam Elburn, Pee Groß, Silke Krah, Angela Kühner, Thomas Kuhn, Sandra Letzing, Emmie Sophie Michel, Thomas Volkmann und Johanna Winkelgrund  zeigen Installationen, Haarobjekte, Malerei, Glasobjekte und Fotografie in diversen Geschäften/Leerständen in der Plettenberger Fußgängerzone.

Eröffnung: 21.07.2017, 18.00 Uhr
Architekturbüro Manfred Gärtner 
Wilhelmstraße 24
58840 Plettenberg 

Ausstellung: 21. - 30.07. 2017

KUBOSHOW 2017 in den historischen Flottmanhallen

Thomas Volkmann zeigt neue Arbeiten auf der KUBOSHOW, einer der attraktivsten Kunstmessen für zeitgenössische Kunst.

14. und 15.10. 2017
Öffnungszeiten: 10.00 - 18.00 Uhr
Eintritt: 6,- Euro
Flottmanhallen
Straße des Bohrhammers 6
44623 Herne

Nominierung für Kunstpreis

Die Künstlergruppe DENKFABRIK (Jakob Nitsch, Thomas Volkmann, Marco Wechselberger) wurde nominiert für den Kunstpreis „Positionierung zur Transzendenz”. Die ausgewählten Arbeiten werden zwischen dem 30. September und 11. November 2017 in Wiesbaden präsentiert. Eine Kooperation der katholischen Kirche und Dr. Alexander Klar, dem Direktor des Museums Wiesbaden.

So sieht's aus. Malerei, Collagen, Zeichnungen

Eine Übersicht aus dem Gesamtwerk von Thomas Volkmann - vom Frühwerk bis zu den aktuellen Arbeiten.
ca. 460 Seiten mit über 500 Abbildungen
Erscheinungstermin: September 2017
Das Buch kann für 60 Euro bestellt werden unter:
info@kunsthalle-suedwestfalen.de

AB 8ZEHN

18 Duschkabinen - 18 Installationen - 5 Künstler:
Thomas Volkmann, Gerhard Kania, Udo Unkel, Heike Demleitner und
Hartmut Funke.

Impressionen der Ausstellung AB 8ZEHN:

Im Zentrum der Ausstellung steht ein seit Jahren ungenutzter Waschraum. Für
dessen 18 Duschkabinen wurden 18 Kunstwerke geschaffen, die unter anderem
die Themen Sünde, Reinigung und Ritual thematisieren. In einer gesonderten
Abteilung werden zusätzlich Objekte und Malerei präsentiert.

Die Farbe und die Form halten die ganze Scheiße zusammen

In den aktuellen Arbeiten Thomas Volkmanns zeichnet sich ein radikaler Wandel ab.
Neue Ideen zu generieren, sich zu verändern, zu entwickeln - das scheint für einen
Künstler unabdingbar zu sein. Th. Volkmann ist an diesem Punkt.

Die Werke der letzten Jahre waren auf der Höhe der Zeit. Formal immer knackige,
kurze Statements. Immer politisch unkorrekt mit hochpoetischen, dem Kabarett
nicht unbekannten Titeln. In diesen Titeln erkennt man immer wieder Anleihen aus
der gesamten Kunstgeschichte des Abendlandes.

Seine Figuren positioniert er mitten im Bildraum in oft übertriebenen, atavistisch
anmutenden Gebärden und Gestiken. Sie haben Stellvertreter-Funktion - wirken
bizarr und wild, jedoch für den Betrachter nicht frei von Ironie. Volkmanns Arbeiten
sind zu konkret um sie einfach abzuschütteln. Die Figuren werden gesäumt von
aggressiven Farben ohne wirklichen Ruhepunkt. Der Maler Per Kirkeby sagte über
seine Arbeiten: "Die Farbe und die Form halten die ganze Scheiße zusammen."
Ein sehr zutreffender Aphorismus, ebenfalls nicht frei von subversiver Ironie.

Die Form als Ausdrucksmittel scheint der eine Zweig der Entwicklung zu sein,
die Volkmann durchlebt, der andere ist die Konsequenz im Werk. Die Bildsprache
wird genauer, keine Abschweifungen mehr. Das ist eine Radikalität, die in der
zeitgenössischen Kunst nur noch selten anzutreffen ist.

Auszug aus V. Hauers Werk "Thomas Volkmann - der Maler"