Aktuelles

Ausstellung der Siegerbeiträge für das Mahnmal zur Bücherverbrennung in Salzburg

Thomas Volkmann und 5 weitere nominierte Künstler zeigen Konzepte und Entwürfe für das Mahnmal zur Bücherverbrennung.
 

Salzburg Museum
Neue Residenz
Mozartplatz 1

5010 Salzburg 
 
Eröffnung: 30. April 2018
Ausstellung: 30. April – 31. Mai 2018
Öffnungszeiten: Di. – So.: 9.00 – 17.00 Uhr

FRISCH AUFGEHANGEN!

Die Eröffnung der Einzelausstellung von Thomas Volkmann wird begleitet von einem Konzert der Gruppe „Manook“ – eine Fusion aus DJ, Schlagzeuger und Jazz-Pianisten.

 

Galerie der Sparkasse Hochsauerland
Am Markt 4
59929 Brilon

 

Eröffnung: 29.05.2018
Ausstellung: 29.05. – 26.07.2018
Öffnungszeiten: Mo. – Do.: 8.30 – 17.30 Uhr
Fr.: 8.30 –15.30 Uhr, Sa.: 8.30 – 12.30 Uhr

Schrottreif – Kunst im Zeichen der Vergänglichkeit

Gestern noch schimmerte der frischpolierte Lack im Sonnenschein und der Wackeldackel grüßte freundlich nickend durch die Heckscheibe die Welt der Zurückgelassenen. Doch bereits heute rostet der vierrädrige Freund auf dem Autofriedhof still und unbeweglich vor sich hin. Verbeult, zerkratzt, ausgebrannt – so stehen die vor kurzem noch in Autohäusern angepriesenen Karossen in Reihen neben- und übereinander und warten darauf, trotz nicht vorhandenem Organspendeausweis, ausgeschlachtet zu werden, bevor die endgültige Verschrottung ihr letztes Schicksal bedeutet.

Die Auseinandersetzung mit Automobilen in der Kunst ist so alt wie das Automobil selbst. Die Futuristen sahen in der neu erlangten Geschwindigkeit das Sinnbild der zukunftsorientierten Moderne. Andy Warhol zeigte sowohl hochglanzpoliertes Design als auch grobgerasterte Unfallbilder auf amerikanischen Straßen.

Der Schrottplatz der AVL Autoverwertung wird für 3 Tage zur Galerie für die bildende Kunst. 6 Künstler zeigen Arbeiten zu den Themen Vergänglichkeit, Statussymbol, Liebe, Sex und Tod in Zeiten des automobilen Wahnsinns.

Thomas Volkmann, Sandra Letzing, Silke Krah und Leoni Hermann präsentieren Skulpturen, Live-Malerei, Objekte und Performance. Umrahmt wird die Veranstaltung mit Live-Musik, Poetry-Slam und vielem mehr.
 

Schrottreif

Kunst, Perfomance, Live-Musik auf dem AVL-Schrottplatz

Eröffnung und Live-Perfomance: 31.05.2018, 15.00 - 22.00 Uhr

Ausstellung: 01.06. – 03.06.2018


AVL Autoverwertung
Dammstraße 3
58507 Lüdenscheid 

Garten der Lüste – die Kunstaktion

Inspiriert von dem dreiteiligen Gemälde „Garten der Lüste“ des niederländischen Renaissance-Malers Hieronymus Boschs wurde von Thomas Volkmann und Leonie Herrmann eine fünfstündige, raumgreifende Performance realisiert, die Malerei, Body-Printing und Collage miteinander vereint.

AB 8ZEHN

18 Duschkabinen - 18 Installationen - 5 Künstler:
Thomas Volkmann, Gerhard Kania, Udo Unkel, Heike Demleitner und
Hartmut Funke.

Impressionen der Ausstellung AB 8ZEHN:

Im Zentrum der Ausstellung steht ein seit Jahren ungenutzter Waschraum. Für
dessen 18 Duschkabinen wurden 18 Kunstwerke geschaffen, die unter anderem
die Themen Sünde, Reinigung und Ritual thematisieren. In einer gesonderten
Abteilung werden zusätzlich Objekte und Malerei präsentiert.

Die Farbe und die Form halten die ganze Scheiße zusammen

In den aktuellen Arbeiten Thomas Volkmanns zeichnet sich ein radikaler Wandel ab.
Neue Ideen zu generieren, sich zu verändern, zu entwickeln - das scheint für einen
Künstler unabdingbar zu sein. Th. Volkmann ist an diesem Punkt.

Die Werke der letzten Jahre waren auf der Höhe der Zeit. Formal immer knackige,
kurze Statements. Immer politisch unkorrekt mit hochpoetischen, dem Kabarett
nicht unbekannten Titeln. In diesen Titeln erkennt man immer wieder Anleihen aus
der gesamten Kunstgeschichte des Abendlandes.

Seine Figuren positioniert er mitten im Bildraum in oft übertriebenen, atavistisch
anmutenden Gebärden und Gestiken. Sie haben Stellvertreter-Funktion - wirken
bizarr und wild, jedoch für den Betrachter nicht frei von Ironie. Volkmanns Arbeiten
sind zu konkret um sie einfach abzuschütteln. Die Figuren werden gesäumt von
aggressiven Farben ohne wirklichen Ruhepunkt. Der Maler Per Kirkeby sagte über
seine Arbeiten: "Die Farbe und die Form halten die ganze Scheiße zusammen."
Ein sehr zutreffender Aphorismus, ebenfalls nicht frei von subversiver Ironie.

Die Form als Ausdrucksmittel scheint der eine Zweig der Entwicklung zu sein,
die Volkmann durchlebt, der andere ist die Konsequenz im Werk. Die Bildsprache
wird genauer, keine Abschweifungen mehr. Das ist eine Radikalität, die in der
zeitgenössischen Kunst nur noch selten anzutreffen ist.

Auszug aus V. Hauers Werk "Thomas Volkmann - der Maler"