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KUBOSHOW Kunstmesse

Mitten im Ruhrgebiet, in Herne, findet in den historischen Flottmann-Hallen, einem ehemaligen Werk für Presslufthämmer, die KUBOSHOW KUNSTMESSE statt. Seit 20 Jahren. Ziemlich genau 100 junge internationale Künstler zeigen dort ihre aktuellen Arbeiten. Das Programm ist gegenständlich orientiert und setzt stark auf Malerei und Skulptur.

Flottmann-Hallen
Straße des Bohrhammers 6
44623 Herne

 

29. und 30. Oktober 2016
10.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt 6 Euro

KUNSTWECHSEL in Siegen

Die Ausstellung ist ein Forum für unkonventionelle, zeitgenössische Kunst und bietet die Möglichkeit zur Begegnung und zum direkten Austausch zwischen Künstlern und Besuchern. Als Veranstaltungsort für den Kunstwechsel wird - wie in jedem Jahr - ein leerstehendes Gebäude genutzt. 40 Künstler präsentieren Malerei, Fotografie, Grafik, Bildhauerei, Film, Lichtinstallationen, Internet- und Videokunst.

02. bis 04. Dezember 2016
Eröffnung: 02.12.2016 um 20.00 Uhr
Ausstellung: 03. und 04.12.2016, 14.00 - 19.00 Uhr
Künstlerfest mit Live-Band: 03.12.2016, 22.00 Uhr
Der Ausstellungsort wird erst kurz vor dem Ausstellungstermin veröffentlicht unter www.kunstwechsel.de

AB 8ZEHN

18 Duschkabinen - 18 Installationen - 5 Künstler:
Thomas Volkmann, Gerhard Kania, Udo Unkel, Heike Demleitner und
Hartmut Funke.

Impressionen der Ausstellung AB 8ZEHN:

Im Zentrum der Ausstellung steht ein seit Jahren ungenutzter Waschraum. Für
dessen 18 Duschkabinen wurden 18 Kunstwerke geschaffen, die unter anderem
die Themen Sünde, Reinigung und Ritual thematisieren. In einer gesonderten
Abteilung werden zusätzlich Objekte und Malerei präsentiert.

Die Farbe und die Form halten die ganze Scheiße zusammen

In den aktuellen Arbeiten Thomas Volkmanns zeichnet sich ein radikaler Wandel ab.
Neue Ideen zu generieren, sich zu verändern, zu entwickeln - das scheint für einen
Künstler unabdingbar zu sein. Th. Volkmann ist an diesem Punkt.

Die Werke der letzten Jahre waren auf der Höhe der Zeit. Formal immer knackige,
kurze Statements. Immer politisch unkorrekt mit hochpoetischen, dem Kabarett
nicht unbekannten Titeln. In diesen Titeln erkennt man immer wieder Anleihen aus
der gesamten Kunstgeschichte des Abendlandes.

Seine Figuren positioniert er mitten im Bildraum in oft übertriebenen, atavistisch
anmutenden Gebärden und Gestiken. Sie haben Stellvertreter-Funktion - wirken
bizarr und wild, jedoch für den Betrachter nicht frei von Ironie. Volkmanns Arbeiten
sind zu konkret um sie einfach abzuschütteln. Die Figuren werden gesäumt von
aggressiven Farben ohne wirklichen Ruhepunkt. Der Maler Per Kirkeby sagte über
seine Arbeiten: "Die Farbe und die Form halten die ganze Scheiße zusammen."
Ein sehr zutreffender Aphorismus, ebenfalls nicht frei von subversiver Ironie.

Die Form als Ausdrucksmittel scheint der eine Zweig der Entwicklung zu sein,
die Volkmann durchlebt, der andere ist die Konsequenz im Werk. Die Bildsprache
wird genauer, keine Abschweifungen mehr. Das ist eine Radikalität, die in der
zeitgenössischen Kunst nur noch selten anzutreffen ist.

Auszug aus V. Hauers Werk "Thomas Volkmann - der Maler"